Bundesverkehrminister Ramsauer kneift: Mainz ist überall

Wir erleben derzeit den Höhepunkt der gescheiterten Bahnpolitik von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Der Bundesverkehrsminister duckt sich weg und erklärt alle anderen für verantwortlich. Die SPD erwartet von Minister Ramsauer, dass er im Deutschen Bundestag zu einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses erscheint, erklären Sören Bartol und Martin Burkert.

Vom schlechten Gefühl, Recht zu behalten

Wer illegales Holz auf den Markt bringt, begeht eine Straftat. Wie sich jetzt wieder gezeigt hat, haben die Sanktionen des Holzhandels-Sicherungs-Gesetzes keine abschreckende Wirkung, erklärt Petra Crone. Als einzige Fraktion im Deutschen Bundestag haben wir Anfang 2013 dem Gesetz unsere Zustimmung verweigert. Die Bundesregierung muss dieses Gesetz noch vor der Bundestagswahl nachbessern.

Schwarz-gelbe Hotelsubvention in Top 10 der Steuervergünstigungen

Die schwarz-gelbe Bundesregierung schmückt sich mit fremden Lorbeeren im Subventionsabbau, sagt Joachim Poß. Keine der langfristig wirksamen Entscheidungen, die zum insgesamt gesunkenen Subventionsniveau führten, hat sie selbst getroffen.

Niebel tritt Meinungsfreiheit mit Füßen

Das ist ein einmaliger und völlig inakzeptabler Vorgang sagt Sascha Raabe. Es ist erschreckend, dass solche Einschüchterungsversuche von Nichtregierungsorganisationen seitens der Bundesregierung in unserem Land vorkommen können. Ihm geht es einzig und allein um die Wirtschaftsinteressen, aber nicht um die Aufklärung von Menschenrechtsverletzungen.

Pflege-Noten müssen wissenschaftlich überarbeitet werden

Die Einigung nimmt keine Änderungen an der Gewichtung der Kriterien vor. Die pflegerische Versorgung wird immer noch genauso gewichtet, wie Leistungen die im Bereich des Haushalts oder der Essensversorgung erbracht werden. Das ist für Pflegebedürftige und Angehörige problematisch, weil es ihnen damit erschwert wird, die Qualität einer Einrichtung richtig zu bewerten, sagt Hilde Mattheis.

Bundesregierung stellt sich gleichstellungspolitisch ins Abseits

Gleichstellungspolitische Initiativen von der Regierung suchen aufmerksame Beobachter vergeblich. In der Antwort auf die Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion zu den Handlungsempfehlungen des ersten Gleichstellungsberichts erklärt die Bundesregierung lapidar, sie teile den Großteil dieser Empfehlungen nicht, kritisiert Christel Humme, Empfehlungen aus einem Bericht, den die Regierung selber in Auftrag gegeben hat.

Israels Baupläne zeigen Westerwelles Einflusslosigkeit

An dieser Entwicklung hat offenbar auch der Besuch von Außenminister Westerwelle nichts ändern können. Sein mit wortgewaltigen Erklärungen verbundener Besuch in der Region hat die israelische Seite offenbar nicht davon abhalten können, ihre Siedlungspläne voran zu treiben. Selten wurde Westerwelles Einflusslosigkeit so offensichtlich wie in diesen Tagen, sagt Gernot Erler.

Öffentliche Unterstützung des Netzausbaus statt Belastung der Stromkunden

Die SPD-Bundestagsfraktion tritt seit langem dafür ein, dass die Risiken beim Anschluss von Offshore-Windparks nicht ausschließlich von den Verbrauchern getragen werden, sondern auch die öffentliche Hand in Form einer Netzgesellschaft Verantwortung übernimmt, sagt Rolf Hempelmann. Mögliche Schadensersatzansprüche sollen nicht auf Endkunden der Stromversorgung gewälzt werden, sondern entsprechend ihrer Anteile von der öffentlichen Hand getragen werden.

Nachhaltiger Tourismus wird auch nach 2013 gefördert

Der Ausschuss für Regionale Entwicklung des Europäischen Parlamentes hat entschieden, dass nachhaltige touristische Infrastrukturprojekte auch in der neuen Förderperiode förderfähig sein sollen. Das ist ein gutes Zeichen nicht nur für die touristische Entwicklung in Deutschland, sondern für alle Staaten der EU, die hauptsächlich vom Tourismus leben, erklärt Hans-Joachim Hacker.

Schäuble muss Transparenz bei Griechenlandrettung schaffen

Die Bundesbank scheint einen erneuten Kapitalbedarf in der Griechenlandrettung festgestellt zu haben. Ganz offensichtlich ist damit, dass das Bundesfinanzministerium und damit auch Schäuble mehr über die Schuldentragfähigkeit und den Kapitalbedarf Griechenlands weiß, als er in der Öffentlichkeit zugibt, erklärt Joachim Poß.

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