Vierte Anti-Geldwäsche-Richtlinie stärkt Verbrechensbekämpfung

Am gestrigen Dienstag haben sich Vertreter des EU-Parlaments, der EU-Kommission und der nationalen Regierungen auf die vierte Anti-Geldwäsche-Richtlinie geeinigt. Eine der wichtigen Neuerungen ist ein EU-weites Transparenzregister. Das ist ein richtiger Schritt, denn hiermit werden die EU-weiten Regeln zur Bekämpfung der Geldwäsche deutlich verschärft, erklärt Jens Zimmermann.

IT-Sicherheitsgesetz wichtiger Schritt in Richtung Schutz von IT-Infrastrukturen

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines IT-Sicherheitsgesetzes beschlossen. Auf umstrittene Regelung zur unverhältnismäßigen Speicherung von Nutzungsdaten durch Telemediendiensteanbieter konnte im Rahmen der Ressortabstimmung verzichtet werden, sagt Gerold Reichenbach.

Europäisches Parlament drängt auf baldige Anerkennung Palästinas

Heute hat das Europäische Parlament mit einer Resolution die Anerkennung Palästinas eingefordert, die Hand in Hand gehen soll mit Friedensverhandlungen im Nahen Osten, erklärt Niels Annen.

Mehr Kreislaufwirtschaft – nicht weniger

Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung der EU-Kommission, das Kreislaufwirtschaftspaket nicht in ihr Arbeitsprogramm für 2015 aufzunehmen, sagt Michael Thews.

Unabhängigkeit für die Bundesbeauftragte für Datenschutz wird endlich umgesetzt

Die vom EuGH geforderte Unabhängigkeit des Amtes der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) wurde heute im Innenausschuss abschließend beraten. Der entsprechende Gesetzentwurf soll am Donnerstag im Plenum verabschiedet werden. Dies ist ein wichtiger Schritt für den Datenschutz in Deutschland, erklärt Gerold Reichenbach.

Türkei missachtet Presse- und Meinungsfreiheit

Die landesweiten Razzien in der Türkei gegen regierungskritische Medien und die Festnahmen zahlreicher Journalisten sind ein Schritt zurück für die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union und schaden in erster Linie der Türkei selbst. Wenngleich der Dialog mit der Türkei konstruktiv fortgesetzt werden muss, darf und wird Europa der Türkei eine deutliche Kritik an diesem Vorgehen nicht ersparen, erklärt Johannes Kahrs.

Arbeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung zügig voranbringen

Der Stiftungsrat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2014 den in die Kritik geratenen Stiftungsdirektor Professor Manfred Kittel von seinen Aufgaben entbunden. Damit folgte die Stiftung seinem eigenen Wunsch. Damit ist der Weg frei für ein transparentes Verfahren zur Nachbesetzung und einen Neuanfang der Stiftung, erklärt Hiltrud Lotze.

Einsatz für Pressefreiheit bleibt wichtig

Der heute veröffentlichte Jahresbericht von Reporter ohne Grenzen (ROG) zeigt eine erschreckende Zunahme der Angriffe auf Journalisten. Mit der zunehmenden Zahl regionaler Konflikte nimmt auch die Gefährdung von Presse- und Meinungsfreiheit zu, erklärt Martin Dörmann.

Besserer Schutz von Arbeitnehmergehältern im Insolvenzrecht

SPD und Union haben sich in Gesprächen auf die Grundzüge einer Neuregelung im Insolvenzrecht geeinigt. Wir wollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davor schützen, Lohnzahlungen in einer späteren Insolvenz des Arbeitgebers wieder zurückzahlen zu müssen. Dies soll auch für Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gelten. Auch kleine und mittelständische Unternehmen sollen durch diese Regelung geschützt werden. Darüber hinaus wollen wir Gläubiger schützen, die ihrem Schuldner Zahlungserleichterungen wie Ratenzahlungen oder Stundungen gewähren. In einer späteren Insolvenz des Schuldners darf die Gewährung einer üblichen Zahlungserleichterung nicht ohne weiteres dazu führen, dass die Zahlungen zurückerstattet werden müssen, erklären Johannes Fechner und Karl-Heinz Brunner.

Sprecher Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie

Die SPD-Bundestagsfraktion hat in ihrer heutigen Sitzung den Sprecher für die Ausschussarbeitsgruppe Wirtschaft und Energie einstimmig gewählt. Die Aufgabe übernimmt Dirk Becker, teil der Pressesprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ali von Wangenheim mit.

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