Bewährung für Leila Yunus

Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt, dass mit Leyla Yunus eine der profiliertesten Menschenrechtsaktivistinnen Aserbaidschans freigelassen werden soll. Ein Berufungsgericht hat heute die Haft zur Bewährung ausgesetzt. Ausschlaggebend war der angegriffene Gesundheitszustand von Leila Yunus, der sich in der Haft zusehends verschlechtert hatte, erklären Frank Schwabe und Finckh-Krämer.

Griechenland braucht unsere Unterstützung und keine Schulmeisterei

Griechenland braucht uns. Hätten sich im Sommer die Verfechter der reinen Austeritätslehre durchgesetzt, wäre Griechenland aus der Eurozone gedrängt worden. Daran können aber weder Deutschland noch die Europäische Union insgesamt ein ernsthaftes Interesse haben, sagt Axel Schäfer.

Menschenrechte stärken: Sozial- und Umweltstandards international vereinbaren

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte würdigt die SPD-Bundestagsfraktion die wichtige Arbeit von Menschenrechtsverteidigern und unterstreicht die notwendige Verankerung verbindlicher Sozial- und Umweltstandards in internationalen Handelsverträgen, erklärt Achim Barchmann.

Transport und Logistik am Limit

Bei der EU-Ratstagung Verkehr in der kommenden Woche werden „Soziale Aspekte des Straßenverkehrs“ das Hauptthema sein. Im Verkehrsausschuss erläuterte die Bundesregierung in dieser Woche, welche Impulse sie sich davon erwartet. Die AG Verkehr und digitale Infrastruktur nahm dies zum Anlass, auf die besorgniserregenden Erkenntnisse der Konferenz „Transport und Logistik“ am Limit hinzuweisen. Das Verkehrsministerium sagt zu, in Brüssel aktiv zu werden, erklären Kirsten Lühmann und Udo Schiefner.

SPD-Bundestagsfraktion stärkt Opferschutz im Strafverfahren

Gestern hat der Bundestag das dritte Opferrechtsreformgesetz beschlossen. Das Gesetz geht weit über die Erfordernisse der zugrunde liegenden EU-Richtlinie hinaus und schafft deutlich höhere Standards beim Opferschutz im Strafprozess. Kernpunkt ist die Einführung der psychosozialen Prozessbegleitung, erklären Eva Högl und Dirk Wiese.

Tag des Ehrenamtes – Bürgerschaftliches Engagement braucht gute Rahmenbedingungen

Am 5.12.2015 ist Tag des Ehrenamtes. Das ist für die SPD-Bundestagsfraktion ein guter Anlass, den vielen Engagierten in Deutschland zu danken. Wir wollen sie weiter unterstützen und ihr Engagement stärker fördern, erklären Sönke Rix und Svenja Stadler.

Nachhaftungsgesetz noch in diesem Jahr

Der Deutsche Bundestag befasst sich derzeit mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Nachhaftung für Rückbau- und Entsorgungskosten im Kernenergiebereich, das ist das so genannte Nachhaftungsgesetz. Es führt eine Ausweitung der haftenden Masse ein, ohne die Konzerne inhaltlich beziehungsweise finanziell weitergehend zu belasten. Sowohl das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als auch die SPD-Bundestagsfraktion drängen auf eine wie vorgesehene Verabschiedung des Gesetzes noch in 2015, erklärt Nina Scheer.

Erste Bund-Länder-Ergebnisse zur Reform der Medienordnung liegen vor

Heute beraten die Ministerpräsidenten der Länder zusammen mit der Bundeskanzlerin den Zwischenbericht der Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz. Ziel ist eine zeitgemäße Medien- und Kommunikationsordnung in Deutschland und die bessere Verzahnung von Bund- und Länderregulierung. Zu fünf Themen wurden nun erste Ergebnisse vorgelegt und teilweise bereits konkreter Änderungsbedarf benannt. Die SPD-Bundestagsfraktion begleitet diesen erfolgreichen Prozess von Beginn an aktiv mit einer eigenen Projektgruppe, sagt Martin Dörmann.

Glücksspielsucht – Rien ne va plus?... oh doch!

70 Milliarden Euro werden in Deutschland von Spielern mit Glückspiel umgesetzt. Davon werden alleine 30 Milliarden Euro in Spielautomaten gesteckt. Ein in den letzten Jahren gewachsener Markt entstand im Internet, wo mittlerweile mehr als 20 Milliarden Euro verzockt werden. Eine Regulierung durch den Glücksspielstaatsvertrag wurde bisher nicht erreicht, ist aber notwendig, erlären Hilde Mattheis und Burkhard Blienert.

Klimaschutz: Konstruktiver Dialog statt Schaufensterantrag notwendig

Die Umsetzung der Klimaschutzziele erfordert über die kommenden Jahrzehnte einen stabilen politischen und gesellschaftlichen Konsens. Das gilt auch für den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Notwendig ist dabei ein konstruktiver Dialog statt politisch motivierter Schaufensteranträge, erklären Matthias Miersch und Frank Schwabe.

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