Exzellente Forschungsinfrastrukturen zentral für unser Wissenschaftssystem
Im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs thematisierte der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung heute die Förderung von Forschungsinfrastrukturen. Deutlich wurde hierbei die zentrale Bedeutung, die einer langfristig sicheren finanziellen und guten personellen Ausstattung dieser Einrichtungen für die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Deutschland zukommt, erklärt René Röspel.
EU-Vorschlag zur Identifizierung hormonell wirksamer Stoffe missachtet das Vorsorgeprinzip
In Kosmetika, Textilien, Pestiziden, Putz- und Nahrungsmitteln finden sich Endokrine Disruptoren. Diese Chemikalien wirken auf den menschlichen Hormonhaushalt ein und werden unter anderem für Prostata-, Hoden- und Brustkrebs, Entwicklungsstörungen und neurologische Krankheiten verantwortlich gemacht. Die Europäische Kommission hat nun einen Kriterienkatalog zur Identifizierung der hochgefährlichen Stoffe festgelegt, sagt Ursula Schulte.
Bessere Innovationsförderung für den Mittelstand
Deutschland soll im Jahr 2025 mindestens 3,5 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Forschung und Entwicklung aufwenden. Dazu beitragen soll der Forschungsbonus für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), erklären Hubertus Heil und Sabine Poschmann.
Erfolgskonzept Marktwächter
Nach nur 18 Monaten zeigt sich, dass die SPD-Bundestagsfraktion mit der Einführung von Marktwächtern in der digitalen Welt sowie für den Finanzmarkt goldrichtig lag. Erkennen, informieren, handeln – das Konzept der verbraucherorientierten Marktbeobachtung macht strukturelle Missstände auf für Verbraucherinnen und Verbraucher wichtigen Märkten sichtbar. Marktwächter für Lebensmittel, Gesundheit und Energie müssen folgen, sagt Elvira Drobinski-Weiß.
Bundesweite Vorgaben für Schutz von geflüchteten Kindern sind überfällig
In einem aktuellen Bericht bemängelt UNICEF die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland. Das UN-Kinderhilfswerk fordert unter anderem, Schutzstandards in Unterkünften bundesweit festzuschreiben. Die SPD-Bundestagsfraktion appelliert an die Union, den entsprechenden Vorschlag aus dem Bundesfamilienministerium endlich ohne Wenn und Aber zu unterstützen, sagt Sönke Rix.
Vectoring-Einigung mit EU-Kommission ermöglicht mehr Breitbandinvestitionen
Die Verständigung der Bundesnetzagentur mit der Europäischen Kommission über die Grundzüge des Vectoring-Einsatzes in den sogenannten Nahbereichen ist zu begrüßen. Damit wurde ein tragfähiger Kompromiss gefunden, der den Weg für zusätzliche Breitbandinvestitionen ohne Inanspruchnahme von Fördergeldern frei macht und eine angemessene Balance der unterschiedlichen Interessen darstellt, sagt Martin Dörmann.
Flucht und Vertreibung aktueller denn je
Zum Weltflüchtlingstag muss festgehalten werden, dass das Thema Vertreibung aktueller denn je ist. Noch nie waren so viele Menschen seit dem zweiten Weltkrieg Flüchtlinge. Die vielen zu uns fliehenden Menschen mahnen uns eindringlich, die Ursachen von Flucht und Vertreibung zu bekämpfen, sagt Hiltrud Lotze.
Flüchtlinge brauchen weiterhin unsere Hilfe
60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Ihr Schicksal und ihre Not dürfen nicht nur am Weltflüchtlingstag am 20. Juni im Zentrum stehen. Sie brauchen langfristig verlässliche Unterstützung. Deutschland hilft durch umfangreiche humanitäre Hilfe im Ausland und durch die Aufnahme von bislang über einer Million Flüchtlinge im Inland, sagt Frank Schwabe.
Offenes WLAN ist Teil einer offenen Gesellschaft
Der Bundesrat hat der Änderung des Telemediengesetzes zugestimmt. Damit ist der Weg für offene WLAN-Hotspots endlich auch in Deutschland frei, erklären Marcus Held, Christian Flisek und Lars Klingbeil.
Tourismus zukunftsfähig gestalten – das geht nur nachhaltig
Wie kann Tourismus zukunftsfähig gestaltet werden? Darüber haben die tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und der SPD-Landtagsfraktionen auf ihrer heutigen Konferenz in München beraten. Der Schlüssel liegt in nachhaltigem Tourismus, der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte vereint, erklärt Gabriele Hiller-Ohm.

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