Die digitale Hochschullehre stärken und ausbauen
Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) hat heute nach fast dreijähriger Arbeit seinen Abschlussbericht vorgelegt. In seinem Papier „The Digital Turn. Hochschulbildung im digitalen Zeitalter“ schreibt das Expertengremium den deutschen Hochschulen und der deutschen Politik konkrete und gut durchdachte Handlungsempfehlungen ins Stammbuch. Wir begrüßen die Ergebnisse und rufen dazu auf, dass sich Bund, Länder und Hochschulen gemeinsam dem digitalen Wandel stellen, sagt Saskia Esken.
Spannungen auf dem Ausbildungsmarkt rechtzeitig angehen
Der Nationale Bildungsbericht diagnostiziert positive Entwicklungen im deutschen Bildungswesen und zeigt zugleich Schwachpunkte und dringende Handlungserfordernisse auf. Bei der Sicherstellung von Ausbildungsvorbereitung und vollqualifizierender Ausbildung für alle Jugendlichen besteht Handlungsbedarf. Das Problem des Analphabetismus in Deutschland muss in Zukunft im Nationalen Bildungsbericht aufgenommen werden, erklärt Ernst Dieter Rossmann.
Nur 15 Jahre Zeit: 2030 Agenda ambitionierter umsetzen
Die Anhörung des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Umsetzung der 2030 Agenda hat ergeben, dass zum einen die bisherigen Bemühungen der Bundesregierung nicht ausreichend sind und zum anderen, dass alle nationalen und internationalen Ebenen von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zeitnah mehr zur Erreichung der universellen Nachhaltigkeitsziele beitragen müssen, sagt Stefan Rebmann.
Der Marlboro-Mann und Tabak-Außenwerbung sind Relikte vergangener Zeiten
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert Volker Kauder auf, den Widerstand gegen das Außenwerbeverbot zu beenden. Die Beratung des Gesetzes zur Änderung des Tabakerzeugnisgesetzes mit dem Verbot von Außenwerbung muss im Bundestag unverzüglich aufgenommen werden, erklärt Rainer Spiering.
Antibiotikaresistenzen – Eine dringliche Herausforderung
Ab dem 01. Dezember 2016 muss Deutschland mit der G20-Präsidentschaft in der Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen als weltweites Vorbild voranschreiten. Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Bundestagsfraktion einen parlamentarischen Antrag initiiert, der eine Vorreiterrolle des deutschen Veterinärwesens betont, erklärt Karin Thissen.
Parlament beschließt Teilhabegesetz mit zahlreichen Verbesserungen
Der Deutsche Bundestag hat heute das Bundesteilhabegesetz verabschiedet. Das Gesetz regelt die Leistungen für Menschen mit Behinderungen neu. Im parlamentarischen Verfahren hat die Koalition noch wichtige Veränderungen am Gesetzentwurf vorgenommen und damit auf Befürchtungen von Verbänden und Betroffenen reagiert, erklären Carola Reimann, Katja Mast und Kerstin Tack.
Bundeseinheitlicher Presseausweis bringt Klarheit
Die Innenministerkonferenz (IMK) hat heute die Wiedereinführung eines bundeseinheitlichen Presseausweises beschlossen. Damit ist eine langjährige Forderung der SPD-Bundestagsfraktion erfüllt, einheitliche Voraussetzungen für den Zugang und die Legitimation der Presse zu schaffen, erklärt Martin Dörmann.
Bildungsministerium unterstützt Berufsanerkennung
Das Anerkennungsgesetz (BQFG) regelt seit 2012 die Anerkennung der Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland. Der Bericht zum Anerkennungsgesetz aus dem Jahr 2016 hat mehrere Förderlücken klar benannt. Mit dem neuen Programm schließt das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Förderlücke bei den Kosten der Berufsanerkennung, erklärt Karamba Diaby.
Finanzierungsbedingungen für Startups entscheidend verbessert
Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für eine florierende Gründerszene mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen in Deutschland ein – dazu hat die Koalition im Finanzausschuss des Bundestages heute ein wichtiges Gesetz beschlossen, erklären Andrea Wicklein und Matthias Ilgen.
Welt-AIDS-Tag 2016: Keine Entwarnung bei der AIDS-Gefahr
Nach den Untersuchungen des Robert-Koch-Instituts gab es Ende 2015 rund 84.700 HIV-infizierte Menschen in Deutschland. Die Neuinfizierungen von insgesamt 3.200 sind gegenüber dem Vorjahr nicht gesunken. Deshalb müssen wir nach wie vor Aufklärung und Informationen verstärken, erklären Hilde Mattheis, Helga Kühn-Mengel und Mechthild Rawert.

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