Gesetzlicher Mindestlohn ohne Ausnahmen hilft Hunderttausenden im Gastgewerbe

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) fordert weitreichende Ausnahmen beim gesetzlichen Mindestlohn für das Hotel- und Gaststättengewerbe. Diese Forderungen weist die SPD-Bundestagsfraktion zurück. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro pro Stunde ohne Ausnahmen ist notwendig, um hunderttausenden Beschäftigten ohne Tariflohn und in Minijobs eine bessere Bezahlung zu garantieren, sagt Gabriele Hiller-Ohm.

Verstärkt in Bildung und Forschung investieren

Die Koalition von Union und SPD hat mit ihrer Prioritätensetzung zugunsten von Bildung und Forschung ein klares Signal gesetzt. Sechs Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren zusätzlich in den Bildungsbereich und drei Milliarden Euro in die Forschungsförderung fließen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird sich dafür einsetzen, dass in den anstehenden Haushaltsberatungen im Parlament nunmehr die konkreten Punkte aus dem Koalitionsvertrag zur Stärkung von Bildung und Forschung umgesetzt werden, erklärt Ernst Dieter Rossmann.

Durchbruch bei der Zinsbesteuerung verkleinert Gerechtigkeitslücke

Der am Dienstag vom EU-Finanzministerrat (Ecofin) angekündigte Durchbruch bei den Verhandlungen über die Novellierung der EU-Zinssteuerrichtlinie ist ein Schritt in Richtung von mehr Steuergerechtigkeit. Es darf kein Standortvorteil und kein Geschäftsmodell sein, dass Steuerbetrüger ihre Einkünfte vor den Behörden ihrer Heimatländer verschleiern können. Mit der Aufgabe ihrer Blockadehaltung haben Österreich und Luxemburg den Weg zu einer stärkeren europäischen Zusammenarbeit gegen Steuerhinterziehung frei gemacht – auch wenn eine umfassendere Lösung wünschenswert wäre, erklärt Joachim Poß.

Beitrag gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa

Es ist richtig und notwendig, dass das Sonderprogramm des Bundesarbeitsministeriums gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa mehr Geld bekommt. Wir geben damit jungen Menschen eine Chance, erklären Katja Mast und Waltraud Wolff.

Fachkräftebedarf: Potential von Frauen stärker nutzen

Der heute von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles vorgelegte Fortschrittsbericht 2013 zum Fachkräftekonzept der Bundesregierung zeigt: In der Sicherung unseres Fachkräftebedarfs haben wir wichtige Fortschritte erzielt. Der Bericht zeigt auch, dass es noch offene Baustellen gibt. Dazu zählt das im europäischen Vergleich noch zu geringe Arbeitsvolumen von Frauen, erklärt Katja Mast.

Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion eingesetzt

Die SPD-Bundestagsfraktion hat in ihrer heutigen Sitzung ihre Beauftragten eingesetzt.

Pflegebedürftigkeit muss so schnell wie möglich neu definiert werden

Die Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung genießt in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz. Dieser Aufgabe muss die Pflegeversicherung auch in Zukunft gerecht werden, sagt Hilde Mattheis.

Kindergrundsicherungspläne der Bundesregierung weisen in die richtige Richtung

Die heute aus dem Bundesfinanzministerium bekannt gewordenen Vorschläge für eine kräftige Erhöhung des Kindergeldes und eine Ausweitung des Kinderzuschlags ab dem Jahr 2016 weisen in die richtige Richtung. Die Grundsicherung für Kinder wird über das Kindergeld für Durchschnittsverdiener, über steuerliche Kinderfreibeträge für Gutverdiener und den Kinderzuschlag für Familien mit niedrigem Einkommen gesichert. Deshalb müssen diese drei Instrumente insgesamt in den Blick genommen werden, erklärt Sönke Rix.

Katholische Bischofskonferenz: Signal gegen Homophobie setzen

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die deutschen Bischöfe auf, sich klar gegen Homophobie zu positionieren. Zur Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz, die heute in Münster beginnt , ist der nigerianische Kardinal John Onaiyekan eingeladen. Er gilt als Unterstützer der homophoben Gesetzgebung in Nigeria, sagen Gabriela Heinrich und Kerstin Griese.

Konzertierte Aktion gegen Armut von Alleinerziehenden

Die Bertelsmann-Stiftung zeigt mit ihrer heute vorgestellten Studie „Alleinerziehende unter Druck“: Einelternfamilien sind überdurchschnittlich von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vergleich zu Paarfamilien sind sie bundesweit fünf Mal häufiger auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Und es trifft vor allem Frauen, denn sie stellen 90 Prozent der Alleinerziehenden. Nur jede Zweite von ihnen erhält Kindesunterhalt vom Ex-Partner, der Rest entweder weniger oder gar nichts, erklärt Sönke Rix.

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