Menschen besser und schnell vor häuslicher Gewalt schützen

Familiengerichte sollen künftig Gewalttäter zum Tragen elektronischer Fußfesseln verpflichten können sowie zur Teilnahme an sozialen Trainingskursen, Anti-Gewalt-Trainings oder Gewaltpräventionsberatungen, um Wiederholungstaten vorzubeugen. Zudem sollen Opfer bei Annährungsversuchen bereits elektronisch gewarnt werden können. Außerdem sind höhere Strafen für Verstöße gegen Gewaltschutzanordnungen vorgesehen und Familiengerichte bekommen die Möglichkeit für Auskünfte aus dem Waffenregister. Das ist ein großer Schritt für mehr Schutz vor häuslicher Gewalt.

Bekämpfung von Organisierter Kriminalität

Die Bundesministerien der Finanzen, des Innern und der Justiz haben ihren Aktionsplan „Zeitenwende der Inneren Sicherheit: Neuausrichtung der Bekämpfung von Organisierter Kriminalität sowie Finanz- und Rauschgiftkriminalität“ vorgestellt.

Die Bedrohung unseres Rechtsstaats und der inneren Sicherheit durch Organisierte Kriminalität ist nach wie vor hoch. Die kriminellen Gruppen agieren oft international, nutzen moderne Technologien wie verschlüsselte Messenger und erzielen hohe illegale Gewinne, die sie in die legale Wirtschaft einschleusen wollen. Mit der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität wollen wir kriminelle Netzwerke langfristig zerschlagen und ihnen die finanziellen Grundlagen entziehen.

Deshalb setzen die Behörden verstärkt auf digitale Ermittlungen, Auswertung verschlüsselter Kommunikation und konsequente Vermögensabschöpfung. Gleichzeitig reagiert der Staat auf die zunehmende Gewaltbereitschaft der Täter und ihre Versuche, staatliche und wirtschaftliche Strukturen zu beeinflussen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen BKA, Zoll, Polizei und internationalen Partnern ist zentral, um die grenzüberschreitend handelnden Gruppen wirksam zu bekämpfen und neue Kriminalitätsformen früh zu erkennen.