Eva Högl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, sagt:

„Ab sofort kann die KfW auch kleinere Investitionssummen in die Sicherheit ihrer Häuser und Wohnungen fördern. Zuschüsse können nun bereits ab einer Investition von 500 Euro beantragt werden. Das erhöht die Attraktivität des Förderprogramms vor allem für Mieterinnen und Mieter deutlich und ist ein wichtiger Schritt, um eine flächendeckende Sicherung von Wohnungen zu erreichen.

Der Einbruch in die eigenen vier Wände stellt für die Opfer eine enorme Belastung dar. Der Eingriff in den persönlichen Lebensbereich beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl nachhaltig. Es ist nachgewiesen, dass viele Wohnungseinbrüche durch präventive Maßnahmen verhindert werden können. Deshalb wird das Programm weiter verbessert.

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte in den Haushaltsberatungen durchgesetzt, das KfW-Programm um zehn Millionen zu erhöhen, um die Mindestinvestitionssumme zu senken und die Zuschusshöhe der Investitionssummen zu erhöhen.

Der erste Schritt ist mit der Senkung der Mindestinvestitionssumme heute gemacht. Den zweiten Schritt, die Zuschusshöhe bei Investitionssummen zwischen 500 und 1.000 Euro künftig auf 20 Prozent zu erhöhen, wird die KfW in den nächsten Wochen veranlassen.“