Außenpolitik

 

 

Ein Mann trägt eine Kippa während er an der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus teilnimmt.
(Foto: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld) Debatte zum Jahrestag

Jüdisches Leben schützen, für Frieden eintreten

Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel gedenken wir der Opfer und ihrer Angehörigen. Wir bekämpfen Antisemitismus, schützen jüdisches Leben und setzen uns für einen Frieden ein, der Israelis und Palästinensern Sicherheit und eine Zukunft eröffnet.
Collage mit den Abgeordneten Eichwede, Sonja, Möller, Siemtje
(Fotos: Photothek Media Lab) Statement von Sonja Eichwede u. Siemtje Möller

3. Jahrestag des Terrorangriffs auf Israel: Antisemitismus entschlossen bekämpfen

Der 7. Oktober 2023 hat unfassbares Leid hervorgebracht. Auch hierzulande verzeichnen wir einen Anstieg von antisemitischen Straftaten. Antisemitismus darf in Deutschland kein Platz haben. Die Sicherheit Israels und unsere Verantwortung für den Schutz jüdischen Lebens ist nicht verhandelbar. Das bedeutet jedoch keine unkritische Unterstützung der Politik der jeweiligen Regierung, das Völkerrecht ist für unsere Außenpolitik handlungsleitend. Unser Ziel bleibt ein Leben in Sicherheit, Freiheit und Würde für alle Menschen in der Region, sagen Sonja Eichwede u. Siemtje Möller. 
Porträt von Nancy Faeser
(Foto: Photothek Media Lab) Statement von Nancy Faeser

Scheinwahlen ändern keine Grenzen

Russland missbraucht sogenannte Wahlen in den besetzten ukrainischen Gebieten, um völkerrechtswidrige Gebietsansprüche zu legitimieren. Wir verurteilen dieses Vorgehen entschieden und bekräftigen unsere Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine, sagt Nancy Faeser. 
Porträt von Siemtje Möller
(Foto: Photothek Media Lab) Statement von Siemtje Möller

Gemeinsam, stärker gegen hybride Angriffe

Die EU ist zum Feindbild und damit Ziel hybrider Angriffe geworden. Den Vorschlag der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, einen Mechanismus und ein EU-Gremium für hybride Bedrohungen gegen die EU einzusetzen, halten wir für einen notwendigen Schritt, um darauf eigenständig und sichtbar reagieren zu können, sagt Siemtje Möller. 
Porträt von Siemtje Möller
(Foto: Photothek Media Lab) Statement von Siemtje Möller

Vorsichtiger Optimismus auf ein Ende des Iran-Konflikts

Die angekündigte Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran weckt Hoffnung auf ein Ende des Krieges sowie auf offene und sichere Schifffahrtswege. Doch ist die Arbeit noch nicht getan, zentrale Punkte wie das iranische Atomprogramm gilt es nun weiter in konstruktiven Verhandlungen zu klären. Für einen Beitrag Deutschlands als verlässlicher Partner für Frieden und Sicherheit sind ebenfalls noch einige Fragen offen sowie internationale Rahmenbedingungen zu schaffen, sagt Siemtje Möller.
Portrait Adis Ahmetovic, Sanae Abdi
(Fotos: Deutscher Bundestag/Inga Haar, Photothek Media Lab) Statement von Sanae Abdi und Adis Ahmetović

Deutschlands Scheitern im UN-Sicherheitsrat ist ein Weckruf

Die gescheiterte Kandidatur Deutschlands für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist enttäuschend. Mehr internationale Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Partnerschaften sind nötig, um global Vertrauen zurückzugewinnen.

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