UNIFIL leistet einen wichtigen Beitrag zur Konfliktdeeskalation und zur Stabilisierung der Lage im Libanon. Neben dem Bürgerkrieg in Syrien und den unverändert anhaltenden Flüchtlingsströmen, die der Libanon zu bewältigen hat, bedroht die Terrormiliz Islamischer Staat die Region zunehmend. Hinzu kommen terroristische Anschläge, die sich gegen die libanesischen Sicherheitskräfte richten. Für diese wachsenden Herausforderungen braucht der Libanon auch weiter internationale Unterstützung.
Weltweit die meisten Flüchtlinge
Mehr als eine Million Menschen haben im Libanon bereits Zuflucht gefunden. Im Verhältnis zu seiner Bevölkerungsgröße hat das Land damit weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen. Um den Zustrom der Flüchtlinge bewältigen zu können, hat Deutschland den Libanon seit 2012 mit rund 247 Millionen Euro unterstützt.
Das deutsche UNIFIL-Mandat wird weiterhin die seeseitigen Grenzen des Landes sichern. Um eigenverantwortlich die Grenzen sichern zu können, werden zudem die libanesischen Streitkräfte beim Aufbau von maritimen Fähigkeiten zur Kontrolle der Küstengewässer unterstützt . Mit unverändert bis zu 300 deutschen Soldatinnen und Soldaten im Einsatz wird das Mandat um ein Jahr verlängert werden.