Die steuerliche Förderung zur energetischen Gebäudesanierung ist vom Tisch. Die Bundesregierung hat das Vermittlungsverfahren zur steuerlichen Förderung der energetischen Sanierung absichtlich gegen die Wand gefahren und kündigt jetzt eine Aufstockung der KfW-Mittel für die energetische Gebäudesanierung an. Damit geht sie endlich auf eine von der SPD immer wieder gestellte Forderung ein, um die Energiewende wirksam zu begleiten. Eine zuverlässige, planbare, und ausreichend hohe finanzielle Förderung der energetischen Gebäudesanierung in Höhe von mindestens zwei Milliarden Euro war immer das Ziel der SPD-Bundestagsfraktion. Die energetische Gebäudesanierung ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende.
Die KfW-Förderung war ein Erfolgsmodell mit der Möglichkeit von zielgerichteten Zuschüssen und zinsverbilligten Krediten. Ebenso sind die erfolgreiche Modernisierung nachvollziehbar und die Energieeinsparungen nachweisbar. Rund 70 Prozent der im Rahmen von dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ geförderten Wohneinheiten werden von privaten Eigentümern durchgeführt.
Die von der Bundesregierung favorisierte steuerliche Förderung bietet dagegen Fehlanreize, Mitnahmeeffekte und führt nicht immer zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen.
Die zielgerichtete KfW-Förderung sichert flächendeckend regionale Arbeitsplätze und kommt insbesondere dem Mittelstand und Handwerk entgegen. Jeder geförderte Euro löst 8 bis 12 Euro weiterer Investitionen gerade auf kommunaler Ebene aus und stärkt somit die jeweilige Region.