Burkhard Lischka, innenpolitischer Sprecher:

Auch nach dem Rücktritt von Manfred Schmidt als Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) müssen weiterhin Anstrengungen zur Beschleunigung der Asylverfahren unternommen werden. Dies umfasst auch mehr Neueinstellungen beim BAMF als bislang vorgesehen.

„Der Rücktritt von Dr. Manfred Schmidt als Präsident des BAMF wird an sich noch kein Asylverfahren beschleunigen. Wir halten weiterhin an dem Ziel fest, trotz der steigenden Flüchtlingszahlen über einen Asylantrag im Durchschnitt nach drei Monaten zu entscheiden.

Deshalb fordere ich den Bundesinnenminister und die Unionsfraktion auf, mit uns gemeinsam die Zahl der Mitarbeiter im BAMF nochmals deutlich um mindestens 1000 Neueinstellungen zu erhöhen.

Ohne diese Neueinstellungen wird es nicht möglich sein, die mindestens 800.000 Asylanträge, die wir in diesem Jahr erwarten, und die 200.000 Altfälle angemessen zu bearbeiten.“