BMBF-Wahlkampftruck besucht Bundeskanzlerin Merkel

Der nanoTruck, dessen eigentliche Aufgabe es ist, die Öffentlichkeit über spannende Potentiale der Nanotechnologie zu informieren, wird auf unzulässige Weise als Wahlkampfhilfe für CDU-Abgeordnete missbraucht, sagt René Röspel. Wir hoffen, dass der Bundesrechnungshof die Öffentlichkeitsarbeit des BMBF in naher Zukunft genauer unter die Lupe nehmen wird und diesem Treiben künftig ein Ende setzt. Der Bundeshaushalt ist kein Selbstbedienungsladen für Regierungsabgeordnete.

Schwarz-Gelb behindert konsequentes Vorgehen gegen Doping

Der Bundesinnenminister muss endlich die Ergebnisse dieser offenbar brisanten Doping-Studie freigeben, fordert Martin Gerster. Offenbar kommt Schwarz-Gelb eine ernsthafte Debatte über die Doping-Vergangenheit und ein konsequentes Vorgehen gegen die kriminellen Doping-Netzwerke wenige Wochen vor der Bundestasgswahl sehr ungelegen – anders ist diese Blockade-Haltung nicht zu erklären. Wir beantragen eine öffentliche Sondersitzung des Sportausschusses in Anwesenheit von Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich.

Für einheitliche Anrechnung der Intendantenbezüge im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Es kann zwar sinnvoll sein, dass Intendanten auch in einem Aufsichtsratgremium vertreten sind. Dann müssen allerdings auch ihre Bezüge angerechnet werden, sagt Martin Dörmann. Sinnvoll wäre zudem, wenn eine solche Praxis in allen Sendeanstalten gleichermaßen umgesetzt wird um unterschiedliche Handhabungen zu vermeiden.

Teilhabebericht der Bundesregierung enttäuscht

Von einem Bericht alleine ändert sich die Situation nicht. Abgesehen davon, dass der Teilhabebericht der Bundesregierung eigentlich zu spät kommt, ist auch inhaltlich wenig zu finden. Diesen Bericht hätte man schon vor Jahren so schreiben können, hätte man den betroffenen Menschen mit Behinderung zugehört, erklären Anette Kramme und Silvia Schmidt.

Union hat mehr Ganztagsschulen im Bundestag abgelehnt

Noch im Mai hat die Union den Ganztagsausbau zur alleinigen Ländersache erklärt, Ganztagsschulen als „Einheitsschulen“ diffamiert und sogar bezweifelt, ob diese wirklich Vorteile bringen. Hier klaffen Taten und Worte weit auseinander, sagt Ernst Dieter Rossmann. Die SPD hat die Ganztagsschulen durchgesetzt und wird nach der Wahl diese Politik entscheiden fortsetzen.

Spielverordnung: Verkauft die FDP den Spielerschutz?

Nach einer schriftlichen Frage über die Umsetzung der Spielverordnung schließt die Bundesregierung nicht aus, die von ihr seit Jahren vollmundig angekündigte Novelle der Spielverordnung jetzt komplett scheitern zu lassen. Der Grund dafür: Der Bundesrat hat in seinem Beschluss vom 5. Juli 2013 eine Entschärfung der Geldspielautomaten beschlossen, die mit mehreren Maßnahmen erfolgen soll. Unter anderem sollen das Punktespiel und Autostarttasten verboten werden. Das Bundeswirtschaftsministerium dagegen wollte diese bisher nicht eindeutig geregelten Funktionen, vor denen alle Suchtexperten seit langem warnen, nachträglich legalisieren. Herr Rösler ist offenbar fest an der Leine der Glücksspielbranche. Anders ist nicht zu erklären, warum er alle Forderungen der Suchtexperten, alle Vorschläge der Länder und sogar die Erkenntnisse aus dem vom Ministerium selbst veröffentlichten Evaluierungsbericht zur letzten Novelle der Spielverordnung so hartnäckig ignoriert, erklärt die Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf.

Totalüberwachung sofort stoppen

Die neuen Enthüllungen des Journalisten Glenn Greenwald ‏zum Umfang des Überwachungsskandals übertreffen alle Befürchtungen. Offenbar können amerikanische Nachrichtendienste das Netz und die elektronische Kommunikation flächendeckend und in Echtzeit überwachen – auch in Deutschland. Die Bundesregierung muss nun vollständig offenlegen, was sie über PRISM, TEMPORA, XKeyscore und andere Überwachungsinstrumente weiß. Denn eine flächendeckende Kommunikationsüberwachung der Bürgerinnen und Bürger ist mit dem Grundgesetz unvereinbar. Die Bundesregierung muss nun dafür Sorge tragen, dass diese Totalüberwachung eingestellt wird, erklärt Lars Klingbeil.

Numerus Clausus zeigt Handlungsbedarf auf

Laut Medienberichten gilt mittlerweile für 68 Prozent der regulären Bachelorstudiengänge eine Zugangsbeschränkung. Die Zulassungsbeschränkungen zeigen die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Ausweitung des Studienangebotes. Die SPD-Bundestagsfraktion weist seit geraumer Zeit darauf hin, dass der jetzige Hochschulpakt nicht ausreicht. Er muss schnell ausgebaut und verlängert werden, erklärt Swen Schulz.

Rösler Schnellschuss in Sachen Netzneutralität bleibt erwartungsgemäß wirkungslos

Es wäre gut, sollte die Bundesregierung tatsächlich von ihrem Vorhaben Abstand nehmen, eine in jeder Hinsicht unzulängliche Rechtsverordnung zum Thema Netzneutralität kurz vor Ende der Legislaturperiode noch durchs Parlament zu peitschen. In Fachkreisen wurde der unausgegorene Verordnungsentwurf ohnehin weitgehend kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen.

Der ahnungslos unzuständig Missverstandene - Alles nur ein bedauernswertes Missverständnis

Das Vertrauen, das Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière in den letzten Wochen bei Truppe, Parlament und Öffentlichkeit verspielt hat, bleibt endgültig verloren. Wer die klare Unwahrheit in ein laues Missverständnis umdeutet, der lügt ein zweites Mal. Damit kann Thomas de Maizière nicht länger der Oberbefehlshaber der Bundeswehr sein.

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