Mit dem Positionspapier „Eine Nord-Süd-Kommission für das 21. Jahrhundert" setzt die SPD-Bundestagsfraktion ein klares Signal für eine aktive und gerechte Gestaltung globaler Zusammenarbeit. Die Einrichtung einer solchen Kommission ist im Koalitionsvertrag verankert und geht maßgeblich auf sozialdemokratische Impulse zurück: die internationale Zusammenarbeit strategisch weiterzuentwickeln und globale Partnerschaften auf Augenhöhe zu stärken.
Die Initiative knüpft an das sozialdemokratische Erbe der Brandt-Kommission an und übersetzt den Anspruch globaler Gerechtigkeit in die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. In einer zunehmend multipolaren Welt braucht es neue Impulse für faire Partnerschaften mit dem Globalen Süden sowie Reformen der internationalen Finanz- und Wirtschaftsordnung. Zugleich kann die Kommission wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Agenda 2030 und ihrer Nachhaltigkeitsziele geben: Multilateralismus, internationale Solidarität und eine gerechte Gestaltung der Globalisierung bleiben zentrale Bestandteile sozialdemokratischer Politik.