Der Deutsche Bundestag bekennt sich ausdrücklich zu seiner besonderen Fürsorgepflicht für die Soldatinnen und Soldaten der Parlamentsarmee und ihre Angehörigen. Denen hilft vor allem eine funktionierende Kommunikation – für die Kommunikationsmedien unerlässlich sind. Denn so wiederum wird nicht zuletzt die Motivation für schwierige Einsätze gefördert.

Das ist auch den Fraktionen von SPD, CDU/CSU, FDP und Grünen sehr wichtig. In dem interfraktionellen Antrag „Für eine moderne und umfassende Betreuungskommunikation im Einsatz“ (Drs. 17/8895) fordern sie die Bundesregierung auf,

  • die bestehenden Unterkunftsgebäude der Bundeswehr in den Einsatzgebieten flächendeckend mit einer Technologie auszustatten, die die Nutzung von Programmen zur Videotelefonie in entsprechender Qualität in den Unterkünften ermöglicht und das Angebot für die Soldatinnen und Soldaten zu erweitern
  • den Gesamtaufwand für die kostenfreie Nutzung des Internets in den Unterkünften zu ermitteln und ihn dem Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages zeitnah in einem Umsetzungskonzept inklusive einen entsprechendem Finanzierungsvorschlag vorzulegen;    
  • die für den Betrieb von Internettechnik notwendige Infrastruktur in Zukunft bereits von Beginn an in die Neubauten von Unterkünften zu integrieren;
  • geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Privatsphäre der Soldatinnen und Soldaten bei der Nutzung von Videotelefonie in den Gemeinschaftsbereichen zu verbessern;
  • den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz kostenfrei die Möglichkeit zu geben, nach Deutschland zu telefonieren und die dafür bisher geltende Beschränkung von 30 Minuten aufzuheben.