Wir halten am Prinzip der Solidarität fest: „Wer in einer schwierigen Situation ist, darf damit nicht alleine gelassen werden,“ so die Sprecherin der Arbeitsgruppe für Arbeit und Soziales Annika Klose. „Menschen sollen in Arbeit, in gute, passende Arbeit kommen, die Perspektiven eröffnet und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.“ Vermittlung in Erwerbsarbeit ist das vorrangige Ziel. Wir stärken die Jugendberufsagenturen, um Jugendliche besser zu unterstützen.

Was wir als Fraktion erreicht haben: Familien mit Kindern werden bei den Wohnkosten besser geschützt. Niemand fällt durchs Raster: durch einen realitätsnahen Erwerbsfähigkeitsbegriff, durch enge Begleitung von Langzeitarbeitslosen, durch gezielte Unterstützung von Eltern und durch verbesserte Reha- und Gesundheitsangebote. Die Jobcenter werden für gesundheitsbedingte Vermittlungshemmnisse stärker sensibilisiert. Mehr Menschen, die bereits lange arbeitslos sind, erhalten einen Anspruch auf ein gefördertes Arbeitsverhältnis. Bewährte Instrumente wie Kooperationsplan, Weiterbildungsgeld und sozialer Arbeitsmarkt bleiben erhalten.

Der Sozialstaat ist stark genug, um zu helfen – und er ist klar genug, um Missbrauch zu verhindern. Dieses Gleichgewicht haben wir gewahrt.