„Wer Aufträge vom Bund erhält, muss Tarifstandards einhalten. So beenden wir Lohndumping, stärken die Tarifbindung und schaffen faire Wettbewerbsbedingungen für verantwortungsvolle Unternehmen,“ so Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

Mit dem Bundestariftreuegesetz verknüpfen wir das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität direkt mit fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. 500 Milliarden Euro investieren wir mit dem Sondervermögen in den nächsten Jahren. Durch das Bundestariftreuegesetz sorgen wir dafür, dass die Menschen, die Brücken und Straßen bauen, für Klimaneutralität und schnelles Internet sorgen, dafür gut entlohnt werden und unter fairen Bedingungen arbeiten. Vom Hauptauftragnehmer bis zum Subunternehmen müssen nun alle branchenspezifische, tarifliche Arbeitsbedingungen sicherstellen. Denn wir wollen, dass die Aufträge ausschließlich an Betriebe gehen, die ihre Leute ordentlich bezahlen.

„Das bedeutet konkrete Verbesserungen für die Menschen in diesem Land. Keinem Menschen wird es damit schlechter gehen,“ betont Annika Klose, Sprecherin für Arbeit und Soziales. „Wir beenden damit den Sinkflug der Tariftreue. Für die Menschen macht das einen echten Unterschied, denn ohne Tarifbindung verdienen sie durchschnittlich elf Prozent weniger.“

Gleichzeitig wird es unbürokratisch umgesetzt: Die nötigen Nachweise können mit bereits vorhandenen Unterlagen erbracht werden, Zertifizierungen schaffen zusätzliche Entlastung. 

Unser Ziel ist klar: Deutschland zahlt Tarif – im Interesse der Beschäftigten, Arbeitgebern und einer starken Wirtschaft.