"Zum zweiten Mal hat Schwarz-Gelb die vorgelegten Änderungen zum Gesetzentwurf zum Beschäftigtendatenschutz von der Tagesordnung abgesetzt. Das ist gut so. Die Koalition hat nach dem Gegenwind nicht nur von Arbeitnehmern, sondern auch der Arbeitnehmerseite begriffen: So geht es nicht.

Das reicht aber nicht aus. Diese Vorschläge können so auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht ins Parlament. Jetzt muss grundlegend nachgebessert werden, damit die Beschäftigten am Arbeitplatz wirklich vor Überwachung geschützt werden. Im jetzigen Entwurf wäre das Gegenteil der Fall, denn die Überwachung mit Kameras würde sogar noch ausgeweitet werden. Jetzt brauchen wir einen Neustart für einen Datenschutz am Arbeitsplatz, der den Namen auch verdient."