Durch die Massenproteste der Bevölkerung gerät der ägyptische Staatspräsident Husni Mubarak zunehmend unter Druck. "Mubarak ist Geschichte," kommentierte der SPD-Fraktionsvorsitzende. "Mubarak wird beiseite treten, die Frage ist nur, im September, oder wenn die Amerikaner mit ihren Verhandlungen im Hintergrund jetzt Erfolg haben, vielleicht schon früher."
Wie die Zukunft Ägyptens aussehen werde, könne niemand sagen. Er hoffe auf einen Übergang zu einer Regierungsform, die Demokratie, Freiheit und Menschenrechte gewährt, so Steinmeier.
Die Entwicklung in der arabischen Welt bewertete der SPD-Fraktionschef insgesamt positiv: "Ich freue mich darüber, dass der Ruf nach Freiheit, Demokratie und Menschenrechten im gesamten Nahen Osten, in der arabischen Welt und eben auch in Ägypten laut wird."