Adis Ahmetović, außenpolitischer Sprecher:

„Heute vor vier Jahren begann Russland seine völkerrechtswidrige Vollinvasion in die Ukraine. Seitdem bringt es Zerstörung, Tod und unermessliches Leid über das Land. Millionen Menschen mussten fliehen, unzählige haben ihr Leben verloren.

Dieser Angriffskrieg hat auch unsere Sicherheits- und Verteidigungspolitik grundlegend verändert, ebenso unsere Energieversorgung, Wirtschaft und internationalen Partnerschaften. Die Kraftanstrengungen, die seitdem notwendig sind, spüren wir alle.

Auch wenn Russland keines seiner zentralen Kriegsziele erreicht hat, bleibt klar: Dieser Krieg muss enden. Ein gerechter und tragfähiger Frieden kann nur auf diplomatischem Wege mit Europa am Verhandlungstisch erreicht werden. Im Interesse der europäischen Sicherheitsarchitektur und zur Unterstützung der angegriffenen Ukraine.“

Sanae Abdi, entwicklungspolitische Sprecherin:

„Zum vierten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine zeigt sich, wie richtig es war, dass wir als SPD-Bundestagsfraktion von Beginn an auf das Zusammenspiel von militärischer und ziviler Unterstützung gesetzt haben. Militärische Unterstützung allein schützt niemanden, sie verschiebt Fronten – aber sie repariert keine Stromnetze und heizt keine Kinderkliniken. Die Ukraine zeigt, wie entscheidend ziviles Engagement ist. Durch das deutsche entwicklungspolitische Engagement werden Straßen, Stromtrassen und Krankenhäuser repariert und gebaut. Nur wenn wir Entwicklungs- und Sicherheitspolitik so zusammendenken, kommt Hilfe weiter dort an, wo sie dringend gebraucht wird.“