„Es ist ein ermutigendes Signal, dass der Internationale Währungsfonds für 2026 ein Wachstumsplus von 1,1 Prozent prognostiziert – das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als noch im Oktober. Als einen zentralen Grund nennt der IWF die staatlichen Investitionen. Das zeigt: Unsere Politik wirkt, und wir sind auf dem richtigen Weg.
Mit dem Sondervermögen von über 500 Milliarden Euro beginnen die Investitionen in diesem Jahr endlich spürbar zu fließen. Diese Mittel stärken das Wachstum, sichern Arbeitsplätze und modernisieren unseren Wirtschaftsstandort. Auch das heute vorgestellte Förderprogramm für den Kauf von E-Autos ist ein wichtiger Baustein unter vielen, mit denen wir gezielt Nachfrage ankurbeln und Zukunftsmärkte stärken.
Unsere Priorität bleibt klar: Wir müssen Investitionen und das verarbeitende Gewerbe weiter deutlich stärken – insbesondere mit Blick auf unsere Exportmärkte.
Zugleich dürfen wir die Risiken nicht ausblenden. Die aktuellen Zolldrohungen des US-Präsidenten sind in der Prognose noch nicht eingepreist. Umso wichtiger ist es, dass Europa jetzt geschlossen und entschlossen reagiert und gleichzeitig im Gespräch mit den USA bleibt. Handelsabkommen mit anderen Regionen, etwa das Mercosur-Abkommen oder das geplante Abkommen mit Indien, gewinnen vor diesem Hintergrund weiter an Bedeutung.
Wir dürfen uns nicht zurücklehnen. Mit Maßnahmen wie dem Industriestrompreis, massiven Investitionen in die Infrastruktur sowie entschlossenen Strukturreformen und Produktivitätssteigerungen werden wir die Wirtschaft entlasten und die Grundlage für ein neues Wirtschaftsmodell schaffen.“