„Die wiederholten Drohungen und territorialen Ansprüche des US-Präsidenten gegenüber Grönland überschreiten eine klare Grenze. Die territoriale Integrität von Staaten ist nicht verhandelbar.
Die Grönländerinnen und Grönländer haben unmissverständlich klargemacht, dass sie nicht zum Verkauf stehen. Das sollte auch der amerikanische Präsident endlich akzeptieren. Deshalb steht die SPD-Bundestagsfraktion geschlossen an der Seite unserer Partner in Dänemark und Grönland.
Auch die angedrohten weiteren Strafzölle gegen Deutschland und andere europäische Staaten dürfen und müssen wir nicht einfach hinnehmen. Europa ist der größte Binnenmarkt der Welt und ein Top-Handelspartner der USA. Eigentlich sollte das Europäische Parlament in der kommenden Woche dem ausgehandelten Zollabkommen mit den Vereinigten Staaten zustimmen. Angesichts der nun angekündigten zusätzlichen Zölle ist das kaum vorstellbar. Europa lässt sich nicht erpressen.
Die Europäische Union verfügt über erhebliches wirtschaftliches Gewicht. Dieses müssen wir nutzen und an konkreten Gegenmaßnahmen arbeiten. Jetzt ist die EU-Kommission gefordert, schnell zu handeln und eine entschlossene und geschlossene europäische Antwort vorzulegen.“