Elvira Drobinski-Weiß, verbraucherpolitische Sprecherin:

Eine aktuelle Studie des „Lebensmittelwirtschaft e.V.“ zum Thema Transparenz bei Lebensmitteln stößt aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion auf Unverständnis. Die Behauptung, dass nur 23 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Transparenz fordern, geht an der Realität vorbei.

„Viele Verbraucherinnen und Verbraucher fühlen sich schlecht oder gar nicht informiert. Das zeigt sich auch im vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Internetportal Lebensmittelklarheit.de. Dort können Verbraucherinnen und Verbraucher Produkte melden, von denen sie sich getäuscht fühlen. Die Ergebnisse des Portals und seine Begleitforschung zeigen klar, wo sich Verbraucherinnen und Verbraucher über unklare und missverständliche Bezeichnungen von Lebensmitteln ärgern.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert, dass sich die Kennzeichnung von Lebensmitteln stärker an den Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher von Klarheit und Wahrheit orientiert. Wir wollen, dass sie leicht erkennen und verstehen können, was sie kaufen. Das haben wir auch so im Koalitionsvertrag vereinbart.

Es geht nicht um mehr, sondern um klare und gute Informationen. Das Internetportal Lebensmittelklarheit.de leistet einen unverzichtbaren Beitrag dazu, den Handlungsbedarf zu ermitteln. Es bietet eine einzigartige Sammlung der Erfahrungen und Ärgernisse realer Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Förderung des Portals Lebensmittelklarheit.de ist eine wichtige Investition und Grundlage für eine Verbraucherpolitik, die den Lebensalltag der Konsumenten im Fokus hat.“