„Die Regierungen müssen ihre Anstrengungen vervielfachen, damit die Welt-Klimakonferenz 2015 in Paris ein Erfolg wird. New York muss dazu neue Impulse setzten. Gut, dass mit Barbara Hendricks eine engagierte deutsche Umweltministerin vor Ort ist. Europa muss sich seiner Fortschrittsrolle beim Klimaschutz wieder bewusst werden. Auch Deutschland hat hier noch Hausaufgaben zu erledigen. Die Umweltministerin hat zurecht den Finger in die Wunde gelegt und auf die prozentuale Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit hingewiesen, die insbesondere die letzte schwarz-gelbe Regierung hinterlassen hat. So muss es jetzt vor allem darum gehen, konkrete Vorschläge für die Umsetzung des Klimaaktionsplans zu entwickeln. Hier muss auch die Bundeskanzlerin ihre Rolle wahrnehmen – etwa bei der Frage nach der Zukunft der Kohlekraftwerke in Deutschland. Auf dem jetzigen Pfad droht Deutschland seine selbstgesteckten Klimaschutzziele deutlich zu verfehlen.“