„Der Europäische Rat und damit die Staats- und Regierungschefs müssen einen der drei Spitzenkandidaten für die Nachfolge von Manuel Barroso vorschlagen. Es gibt kein Zurück mehr. Nur dieser Schritt wird der EU mehr demokratische Legitimität verleihen. Alles andere würde die Glaubwürdigkeit in einer Art und Weise erschüttern, dass das europäische Einigungswerk ins Wanken geriete. Nutznießer wären die nationalistischen und rechtspopulistischen Parteien, die nun in das EP eingezogen sind. Jean-Claude Junker hat als Vertreter der größten Fraktion zur Recht die erste Chance, eine Mehrheit für die Wahl des Kommissionspräsidenten zu bilden.“