„Ungleiche Bildungschancen sind langfristig die größte Quelle für soziale Ungerechtigkeit. Bei allen Fortschritten seit Pisa zeigen die Studien aber auch: Wer Chancengleichheit will, darf jetzt nicht nachlassen.
Bildungschancen dürfen nicht von der Herkunft oder vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Förderung muss früher beginnen und jedes Kind als Individuum in den Blick nehmen. Deshalb haben SPD-Länder hier vorgelegt und das Kita-Angebot, die frühkindliche Bildung und nicht zuletzt die Ganztagsschulen ausgebaut.
Der Bund könnte im Schulwesen deutlich mehr leisten als derzeit vom Grundgesetz erlaubt ist. Der Hochschulbereich zeigt, was eine gemeinsame, abgestimmte Politik von Bund und Ländern möglich macht: Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und auch der Qualitätspakt Lehre belegen das. Leider blockiert die Union weiterhin das Kooperationsverbot auch für den Schulbereich aufzuheben. Wir hoffen hier auf wachsende Vernunft bei unserem Koalitionspartner.“