Kinder und Jugendliche brauchen Schutzräume – auch im Internet
Social Media-Verbot – muss das sein?
Freitag, 03.07.2026
Teck-Realschule (Aula)
Vor-Ort | Limburgstraße 71, 73230 Kirchheim/Teck
Sehr geehrte Damen und Herren,
„Social-Media-Verbot“ – der Begriff geistert schon lange durch Diskussionen in der Politik, in den Schulen und in vielen Familien. Australien hat im vergangenen Jahr ernst gemacht und eine solche Zugangsbeschränkung für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre eingeführt. Ein Vorbild für Deutschland?
Viele befürworten ein Verbot, denn die Gefahren sind vielseitig: Schulen warnen vor Cyber-Mobbing, Krankenkassen vor Social Media-Sucht und Forschende vor undurchsichtigen Algorithmen, die alle möglichen Risiken von einer Essstörung bis zur politischen Radikalisierung junger Menschen bergen. Eltern sorgen sich um das Wohl ihrer Kinder und fühlen sich mit den Folgen sozialer Medien oft allein gelassen. Die SPD-Bundestagsfraktion sieht Handlungsbedarf und trägt die Debatte ins Parlament.
Auch Jugendliche selbst fordern mehr Schutz im Internet. Doch müssen ausgerechnet sie Einschränkungen hinnehmen? Zurecht fragen sie, warum die Plattformen überhaupt verstörende Inhalte veröffentlichen oder gefährliche Mechanismen verwenden dürfen.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen Vorstoß unternommen und konkrete Vorschläge gemacht, die das Internet für junge Menschen sicherer machen sollen. Diese wollen wir gerne mit Betroffenen diskutieren – mit Jugendlichen, Eltern, Lehrkräften und allen, die Social Media nutzen. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
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Dr. Nils Schmid, MdB |
Jasmina Hostert, MdB |