Wie gewährleisten wir unsere Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit in Deutschland und Europa?
Unser Land in der Zeitenwende
Dienstag, 28.04.2026
Dorfgemeinschaftshaus Dolle
Vor-Ort | Braune-Hirsch-Straße 7, 39517 Burgstall (OT Dolle)
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat sich die Sicherheitslage in Europa fundamental geändert. Ein Ende der Kampfhandlungen ist nicht in Sicht. Klar ist: Selbst ein Waffenstillstand oder gar ein Friedensschluss in der Ukraine würde die sicherheitspolitische Realität Europas nicht grundlegend verändern: Russland bleibt auf absehbare Zeit ein Akteur, der bereit ist, seine Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Auch weltweit nehmen militärische Konflikte zu. Die internationale regelbasierte Ordnung ist unter Druck. In dieser Lage haben sich die transatlantischen Beziehungen zu den USA unter der Regierung von Donald Trump merklich verschlechtert.
Deutschland und Europa sind in dieser Situation mehr denn je gefordert, sich um die eigene Sicherheit und Verteidigungsfähigkeit zu kümmern. Ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro wurde zur Verfügung gestellt. Wir haben in der aktuellen Koalition die Schuldenbremse gelockert, um in erheblichem Maß in Verteidigung, aber auch in Zivilschutz, Nachrichtendienste und Cybersicherheit zu investieren. Mit unserem Verteidigungsminister Boris Pistorius haben wir weiter Investitionen in die Ausstattung der Bundeswehr, die Beschleunigung des Beschaffungswesens und den neuen Wehrdienst auf den Weg gebracht.
Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Zeitwende für Deutschland? Welche Veränderung gibt es bei der Bundeswehr? Reicht der neue Wehrdienst aus? Welche Rollen spielen die NATO und Europa, um unsere Verteidigungsfähigkeit zu sichern? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen und unseren Gästen diskutieren.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
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Dr. Franziska Kersten, MdB |
Christoph Schmid, MdB |