„Der heute vorgestellte ‚Soziale Wohn-Monitor‘ zeigt einmal mehr die Dramatik auf dem deutschen Wohnungsmarkt. Bundesweit fehlen 1,4 Millionen Wohnungen. Besonders schwer haben es Jüngere, Alte sowie Menschen mit Behinderung, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Die Studie zeigt auch, dass darunter nicht nur die betroffenen Familien leiden, sondern auch die Wirtschaft, wenn junge Menschen für ihre Ausbildung in unseren Zentren keinen Wohnraum mehr finden. Daher halten wir an den Vereinbarungen des Koalitionsvertrages fest, das Bauen zu beschleunigen, die Mittel für den sozialen Wohnungsbau zu erhöhen und das Mietrecht zu reformieren. Wir möchten dabei die Potenziale des Koalitionsvertrages ausschöpfen. Dazu gehören die deutliche Stärkung des genossenschaftlichen Wohnens und die Wiederbelebung der Wohngemeinnützigkeit. Der ‚Soziale Wohn-Monitor‘ zeigt die fatale Entwicklung am Markt und unterstützt unseren Willen, mit Förderung und Regulierung dem Schrecken ein Ende zu setzen.“
Statement von Hendrik Bollmann
Soziale Wohn-Monitor 2026 offenbart dramatische Lage
Der Soziale Wohn-Monitor für 2026 unterstreicht, dass uns ohne beschleunigtes Bauen, mehr sozialen Wohnungsbau und Mietrechtsreform soziale sowie wirtschaftliche Verwerfungen drohen. Besonders betroffen sind Junge und Alte sowie Menschen mit Behinderung. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, durch Förderung und Regulierung diesen Entwicklungen entgegenzutreten, damit man in unserem Land weiter gut leben kann.