"Die Maßnahmenpakete zur Flüchtlingspolitik im Inland sind in aller Munde und im Grundsatz richtig. Zu wenig im Fokus ist jedoch die Hilfe für die Vertriebenen in der Herkunftsregion. Die von den UN veranschlagte notwendige Hilfe vor Ort von gut 7 Milliarden Dollar ist nur zu einem knappen Drittel gedeckt.

Deutschland nimmt im Ranking der Geberländer für die Krisenregionen im Nahen Osten eine führende Rolle ein. Es braucht jetzt aber schnell neue Initiativen und weitere Mittel. Auch Deutschland muss seine Mittel für die humanitäre Hilfe von etwa einer halben Milliarde Euro noch einmal im Rahmen eines Flüchtlingspakets kurzfristig deutlich aufstocken."