„Die Forderungen aus Bayern sind nicht akzeptabel. Die bayrische Staatsregierung macht sich zum Sachwalter maßloser Lobbyanliegen. Eine Einigung in der Koalition wird damit unmöglich, weil die Forderungen schlicht verfassungswidrig sind. Damit hat die CSU ja Erfahrung. Das aktuelle Erbschaftssteuerrecht wurde vor allem wegen Änderungswünschen der CSU bei der letzten Reform für verfassungswidrig erklärt.

Die Blockade aus Bayern führt jetzt dazu, dass auch weiterhin keine Rechtssicherheit besteht. Die CSU erweist damit der Sicherung von Arbeitsplätzen einen Bärendienst. Der gefundene Kompromiss war sachlich und politisch ausgewogen und zeigt den Einigungswillen der Beteiligten im Bundestag. Wer diesen Kompromiss in Frage stellt, geht ein hohes Risiko ein, dass es zu keiner Neuregelung kommt.“