„Es ist gut, dass die ersten Flüchtlinge aus Syrien heute endlich in Niedersachsen ankommen.

Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, diese Menschen in Deutschland aufzunehmen. Es ist erfreulich, dass die SPD-geführten Bundesländer zusätzliche Flüchtlingskontingente anbieten und sich bei der Öffnung des Verwandtennachzuges gegen den anfänglichen Widerstand von Herrn Friedrich durchgesetzt haben.

Klar ist aber auch: Die Aufnahme von 5000 Flüchtlingen schafft angesichts von rund sechs Millionen Syrern auf der Flucht kaum Entlastung bei einer der größten humanitären Katastrophen der vergangenen Jahre. Über zwei Millionen Flüchtlinge leben unter unerträglichen Bedingungen in Lagern in den Nachbarländern von Syrien.

Die Bundesregierung und Europa muss sich bei den Hilfen in den Nachbarländern stärker engagieren. Wir dürfen diese Länder nicht allein lassen.“