Rainer Arnold, verteidigungspolitischer Sprecher;
Fritz Felgentreu, stellvertretender verteidigungspolitischer Sprecher:

Ohne Reservedienstleistende hätte die Bundeswehr in den Jahren 2015 und 2016 ihre zahlreichen Herausforderungen schwer bewältigen können. Da jedoch bereits im August 2016 die Mittel für Reservisten ausgeschöpft waren, ist eine Erhöhung dringend notwendig. Ab dem Haushaltsjahr 2017 stehen jetzt zusätzlich 20 Millionen Euro zur Verfügung.

„Reservistendienstleistende sind ein wichtiger personeller Pfeiler der Bundeswehr. Gerade die Jahre 2015 und 2016 haben gezeigt, dass insbesondere die umfangreichen Unterstützungsleistungen bei der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden nur deshalb erfolgreich bewältigt werden konnten, weil qualifizierte und motivierte Reservistendienstleistende in substanziellem Umfang die Aufgaben aktiver Soldatinnen und Soldaten mit übernommen haben.

Doch bereits jetzt ist absehbar, dass der Bedarf an gut ausgebildeten, engagierten und teilweise hochspezialisierten Reservistinnen und Reservisten kurz- bis mittelfristig weiterhin hoch sein wird, so dass die bisher eingeplanten Finanzmittel nicht ausreichen. Deshalb hat sich die SPD-Bundestagsfraktion für eine Erhöhung um 20 Prozent, das heißt um 20 Millionen Euro eingesetzt. Nur mit entsprechendem Aufwuchs kann die Bundeswehr die Herausforderungen der kommenden Jahre bewältigen. Wir begrüßen, dass die Erhöhung gelungen ist.“